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Atlanta

21. Tag, 27.9.2012: Atlanta

Nach dem Frühstück wollen wir eigentlich die World of Coca Cola besichtigen, aber auf der Homepage lesen wir, dass die Abfüllanlage wegen Revisionsarbeiten heute geschlossen ist.

So beschließen wir, heute die Karten schon für morgen um 10 Uhr zu besorgen. Wir gehen los und kaufen die Eintrittskarten an einem Automaten vor dEbenezer Baptist Churchem Eingang. Geht alles ratz-fatz. Anschließend machen wir uns zu Fuß auf den Weg zur King Historic Site. Wir besichtigen die Grabstätte von Martin Luther King Jr. und seiner Frau, die mitten in einem riesigen Brunnen liegt, gegenüber brennt eine ewige Flamme. Danach sehen wir uns im M.L. King Jr. Zentrum die Ausstellungen über ihn, seine Frau, Ghandi und Rosa Parks an. Ein Stück weiter in der gleichen Straße kann man sein Geburtshaus besichtigen. Wir filmen und fotografieren aber nur von außen und wollen dann retour ins Stadtzentrum. Auf dem Rückweg kommen wir nochmals bei der Ebenezer Baptist Church vorbei, in der M.L. King Sen. als Pastor tätig war und sein Sohn als Co-Pastor. Es ist 12 Uhr Mittag und gerade beginnt eine kostenlose Führung. Es ist ganz interessant, wir erfahren einiges über die Ebenezer Baptist Church und ihre Geschichte und zum Abschluss gibt’s eine „I have a dream“-Rede des Guides. Er imitiert M.L. King jr. sehr gut, man könnte meinen, man ist tatsächlich beim Marsch auf Washington D.C. dabei.

Wolkenkratzer in Atlanta (links: Westin Peachtree Plaza, rechts: 191 Peachtree Tower)Zurück im Stadtzentrum wollen wir in die Bar im 73. Stock des Westin Hotels, die sich langsam dreht und einen herrlichen Ausblick auf die Skyline von Antlanta verspricht. Leider öffnet die Bar erst um 16 Uhr. So begnügen wir uns mit einem Ice-Coffee und Orangensaft von Starbucks. Wir beschließen, ins „Lenox“, eines der größte Shopping Centers der USA zu fahren. Auf dem Weg dorthin, machen wir noch einen kurzen Fotostopp beim Margaret Mitchell Haus - der Geburtsstätte von „Vom Winde verweht“. Wolfgang bleibt beim Auto, ich mach einen Schwenk und ein Foto und werfe einen kurzen Blick in den Shop. Leider gibt’s die DVD nicht in deutsch - das wär’s gewesen … oder vielleicht ein Pappendeckel-Rhett?

Das Shopping Center „Lenox“ ist zwar beeindruckend und es tut sich ausnahmsweise auch mal was - waren doch bisher die meisten Geschäfte wie ausgestorben -, aber sooo groß wie man es bei einem der größten der USA erwarten würde, ist es nun auch wieder nicht. Es gibt einen 4-stöckingen Bloomingdales und einen 3-stöckigen Macys, in dem Wolfgang bei den Levi’s Jeans zuschlägt. Ich werde in einem Ed Hardy-Shop fündig. Gegen 17 Uhr 30 machen wir uns auf den Retourweg. Der Stau ist wieder unglaublich. 7-spurig stauen wir uns Richtung Downtown, bei der Ausfahrt fahren wir aber fast alleine ab und in der Peachtree Street - DER Hauptstraße Atlantas - ist wie immer tote Hose.

Am Abend gehen wir in die Sun Dial Bar im Westin Hotel. Der Panorama-Aufzug alleine ist schon eine Attraktion. Oben angekommen, genießen wir den 360°-Rundblick, der langsam an uns vorüberzieht. Für Atlanta bei Nachtalkoholische Getränke braucht man wieder eine ID - egal wie alt man ist. Die Damenrunde am Nebentisch, alle so um die 50, amüsiert sich deshalb köstlich. Wir finden es einfach nur übertrieben. Das tut aber dem Ausblick keinen Abbruch. Wir fahren 2 ½ mal rundherum, bis es draußen dunkel ist und machen Fotos von den super schön beleuchteten Wolkenkratzern.

Danach steuern wir den gegenüber vom Westin gelegenen Hooters an. Heute ist Thursday Football Night (Cleveland Browns @ Baltimore Ravens) und wir nehmen das zum Anlass, unseren letzten Abend im Urlaub zu genießen. Wolfgang bestellt einen Burger und ich die Hooters-Spezialität Chicken Wings. Dazu ein Pitcher Budweiser. Gegen Mitternacht machen wir uns mit einem viel zu vollen Bauch auf den Heimweg.

20 Meilen

Übernachtung: Best Western Plus Inn at the Peachtrees (141,44 USD mit Frühstück und Parken)

22. Tag, 28.9.2012: Atlanta - Frankfurt

Heute geht es wieder heimwärts. Abflug ist aber erst gegen Abend. Wir wollen daher heute die World of Coca Cola besichtigen, zum State Capitol gehen und den Olympic Park besuchen. Das Auto können wir bis zum Nachmittag in der Hotelgarage lassen.

Schon am Weg in die Stadt merken wir, dass heute viel mehr los ist als gestern; viel mehr Verkehr und mehr Leute auf der Straße. Möglicherweise hat das mit den am Wochenende stattfindenden Sportveranstaltungen (Baseballspiel im Turnerfield und Footballspiel im Georgia Dome) zu tun. Bei der World of Coca Cola ist am Vormittag noch wenig los. Die Attraktionen sind sehr unterhaltsam, vor allem der Animationsfilm im Happiness Factory Theater und das „Search of the Secret Formula 4-D Theater“. Ansonsten werden eher weniger Informationen und viel mehr Devotionalien geboten. Besonders intensiv behandelt wird der Mythos um die Coca-Cola-Formel, die zu den am besten gehüteten Geheimnissen der Welt gehört. Wenn man den Angaben glaubt, befindet sich der Tresor mit der Formel in der World of Coca Cola. Man wird jedenfalls an einer großen Tresortür vorbeigeführt. Die Abfüllstraße ist leider immer noch außer Betrieb; der Roboterarm funktioniert scheinbar nicht richtig. Gegen Ende der Ausstellung gibt’s über 60 Produkte des Coca Cola-Konzerns zu verkosten. Das einzige Fanta-Orange finden wir beim amerikanischen Kontinent und es schmeckt so, wie wir es aus Afrika kennen und lieben. Warum das europäische Fanta-Orange anders schmeckt, finden wir allerdings nicht heraus. Zum Schluss gelangt man in den obligatorischen Shop und auf dem Weg dorthin darf man sich seine persönliche, in der hauseigenen Abfüllstraße gefüllte Cola-Flasche mitnehmen. Alles in allem ein netter Ausflug, für den wir mehr als zwei Stunden gebraucht haben, was immer noch eher knapp ist, wenn man alles lesen und ausprobieren möchte. 

Olympische Coca-Cola-FlaschenSo wurde früher Coca-Cola ausgeschenkt

Anschließend bummeln wir durch die Stadt zum State Capitol mit seiner vergoldeten Kuppel. Von dort gehen wir weiter zum Olympiapark. Der Park ist schön angelegt und hat einen großen Springbrunnen in der Form der olympischen Ringe. Es dauert nicht lange, bis die ersten Kinder im Wasser herumtollen. Es sind schon beachtlich viele Baseballfans - vor allem viele Familien - in der Stadt unterwegs. Uns gefällt die Stimmung, die so ein Sportereignis in einer Stadt auslöst.

State Capitol mit vergoldeter KuppelIm-Kreis-fahren Verboten

Auf dem Weg zur Mietwagenrückgabe am Flughafen schlägt uns das GPS ein Schnippchen, indem es uns zu einer abgezäunten Straße lenkt. Es dauert eine Weile, bis wir den richtigen Weg finden; manchmal wäre es doch besser, man würde sich auf die Verkehrsschilder verlassen. Die Rückgabe geht problemlos - kurz mit dem Barcodescanner registrieren, die Meilen notieren, fertig.

Beim Security-Check will Judith nicht durch den Nacktscanner und wird prompt genauestens untersucht; besonders eilig darf man es dabei nicht haben, aber wir haben ja Zeit genug. Am Flughafen von Atlanta ist das kostenlose Wifi leider stark eingeschränkt; man kann nur wenige lokale Websites ansehen. Der Flug nach Frankfurt startet und landet fast pünktlich. Unterwegs gibt’s wieder einige Filme zu sehen und das Boardservice ist dieses mal wirklich gut - fast so, als hätte die Lufthansa etwas gut zu machen.

20,3 Meilen

Gesamt-Meilen: 3.355,8 mi = 5.369,28 km

23. Tag, 29.9.2012: Frankfurt - Linz 

Auch der Flug nach Linz verläuft problemlos. So geht dieser Urlaub - wie immer viel zu früh - zu Ende.

Herzlich willkommen!

Wir sind Judith und Wolfgang

judithwolfgang

Beide mit dem Reisevirus infiziert, passionierte Defender-Fahrer und Overlander.

Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Begleite uns ein Stück des Weges!

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