• Reiseleben.at
  • 1

Zentrales Hochland

12. Tag, 11.12.2007: Nha Trang - Buon Ma Thout - Dry Sap Waterfalls

Um 6:45 stehen wir auf und fragen nochmals wegen dem Bus nach Mui Ne. Der kommt um 1:00 nachts in Mui Ne an. Wir schreiben darufhin das Hoang Kim Resort an und fragen für drei Nächte.

Leider ist bis zu unserer Abfahrt noch keine Antwort da. Pünktlich um 8:00 Uhr kommt unser Guide (Viet) mit einem supertollen neuen Geländeauto (Ford) und Fahrer. Wir fahren noch kurz ins Office wo uns der Manager begrüßt und dann geht’s los. Wir sind nur zu zweit.

Central HighlandsAn der Straße bleiben wir kurz bei einer Shrimps- und Perlenfarm stehen, von wo man aus auch auf Monkey Island rübersehen kann. Dann biegen wir links ins Hochland ab. Ist eine sehr schöne Landschaft. Leider gibt’s wegen dem Krieg keine hohen Bäume mehr. Um ca. 10:30 Uhr machen wir in einem kleinen Beisl eine kurze Pause. Dann fahren wir weiter, bis wir zu Mittag eingekehren. Wir essen gebratenen Reis mit Huhn, dazu Gurken und Tomaten, eine scharfe Chilisauce und die leckere Sauce, die letztens bei den Shrimps in Hoi An dabei war (Salz, Pfeffer und Limonensaft). Außerdem gibt es eine Hühnersuppe mit versprudeltem Ei. Um ca. 14:00 Uhr kommen wir in BMT an, aber wir fahren durch den Ort duch Richtung Dry Sap Waterfalls. Kurz vorher halten wir bei einem Camp, wo wir schon mal unser Longhouse für die Nacht anschauen. Ist zwar ein Touristenlonghouse mit Strom, Licht und Fan, aber sehr nett. Gleich neben dem Camp befinden sich die Virgin Waterfalls.Dry Sap - die größten Wasserfälle Vietnams

Danach geht's weiter zu den Dry Sap Waterfalls. Die sind echt beeindruckend. Naja, sind ja auch die größten Vietnams. Dort wandern wir ein bissl herum und gehen auch noch weiter bis zu den Ray Nu Wasserfällen. Vorbei an Baumwollpflanzen, Papayapflanzen und Curry (Cary?). Nach der kurzen Wanderung kehren wir auf ein Cola ein und plaudern mit dem Guide.

 

Zurück im Camp beziehen wir unser Longhouse und machen es uns auf der Terrasse mit einem Bier gemütlich. Wir imprägnieren uns mit reichlich No Bite und ziehen feste Schuhe an. Um 19:00 Uhr gibts Abendesse. Dabei lernen wir zwei vietnamesische Amerikaner kennen, die morgen Vormittag mit uns mitfahren. Sind nette Leute aus Houston/Texas. Wolfgang nimmt zum Abendessen gegrilltes Schwein mit Gemüse und Reis und ich Schwein süß/sauer mit Reis. Wir unterhalten uns nett mit den Amis und dem Guide.

Unser LonghausUnser Lonhaus

13. Tag, 12.12.2007: Virgin Waterfalls - Bon Don - Lake Lak

Um 6:30 Uhr ist Tagwache. Es ist ganz schön frisch in der Nacht. Ich hab schon wieder ein flaues Gefühl im Magen und habe einen grauslichen Zwiebelgeschmack im Mund – wäh. Zum Frühstück gibts für Wolfgang: black coffee + Marmeladebrot, für mich: Tee und 1 Stk. Brot.

Um 8:00 Uhr brechen wir Richtung Buon Don und Yok Don-NP auf. Wir sitzen heute ganz hinten im Auto, was für mich nicht so gut ist. In einem „Camp“ der Ede-Menschen (= Minderheit) machen wir einen Stop. Man könnte hier auch Elefanten reiten, aber wir verschieben das auf Lake Lak. Ich steige kaum dort aus, bin ich schon auf dem Weg zur Toilette. Der Guide gibt mir dann Eukalyptus Öl zum Einreiben, und keine zwei Minuten später erfang ich mich gar nicht mehr. Der Guide redet mit den beiden Amis, ob wir den Ausflug zum Nationalpark am Nachmittag ausfallen lassen, weil es mir so schlecht geht, und die beiden sind einverstanden. Mir hätte es grundsätzlich schon gefallen, aber heute nicht.

EdeMit 2 Ami-Vietnamesen zu Besuch bei den Ede

Dann besuchen wir das Ede-Langhaus und bekommen dort ca. 1 Std. eine Führung. Ein Ede-Mädchen erzählt und der Ami übersetzt, so bekommen auch wir viel mit. Zwei Alte Ede spielen dann auf verschiedenen Instrumenten etwas vor und singen. Im Langhaus gibt es auch einen Shop, aber ich kann beim besten Willen heute nicht shoppen. Wolfgang kauft mir jedoch einen goldenen Ring mit eingearbeitetem Elefantenhaar. Der ist echt total schön und so was hat nicht jeder!

Dann bekommen wir Mittagessen, aber ich suche mir einen Platz weiter weg, da ich Essen nicht einmal riechen kann. Wolfgang isst Schwein mit im Bambusrohr gekochtem Reis, das ihm sehr schmeckt. Der Reis wird mit Kokoswasser gekocht und nur das Innere vom Bambus wird verwendet. Ich schlürfe ein Cola und nehme zwei Immodium. Langsam geht es mir besser und Wolfgang und ich gehen noch zum Elefanten am Fluss. Der tut mir total leid, wie er so einsam und ohne Futter da steht.

Saftig grüne ReisfelderUm 13:00 Uhr fahren wir nach BMT. Dort setzen wir die beiden Amis in einem Hotel ab und wir fahren weiter Richtung Lake Lak. Die Landschaft ist total schön, hügelig und davor in der Ebene die saftig grünen Reisfelder. Um 16:00 Uhr kommen wir in dem Dorf, in dem wir heute übernachten werden, an. Von dort steigen wir in ein Boot und fahren über den See in ein Dorf. Auf dem Boot sind wir alleine nur mit dem Bootsführer, der null englisch kann, da unser Guide das Schaukeln nicht verträgt... Wir spazieren dann einsamst in diesem Dorf etwa 45 Minuten herum.

Es ist zwar sehr nett dort, aber leider ohne Erklärungen. Um 17:00 Uhr kommen wir wieder retour und beziehen unser Longhouse. Das ist ja noch touristischer als gestern: gemauert, mit Wellblechdach und Fliesenboden. Wir relaxen etwas und um 19:30 Uhr gehen wir essen.

14. Tag, 13.12.2007: Lake Lak - Buon Ma Thout - Nha Trang - Mui Ne

Um 6:30 Uhr läutet der Wecker. Frühstück gibt es in dem Lokal von gestern Abend. Auf dem Weg dorthin treffen wir unseren Guide in einem Coffee Shop (Ca Phe). Wir setzen uns dazu und trinken auch einen Kaffee, dazu gibt's geröstete Melonenkerne. Anschl. gehen wir zum tatsächlichen Frühstück.

Wir werden abgeholt...Um ca. 9:00 Uhr werden wir von zwei Elefanten abgeholt. Ein deutscher Motorradfahrer hat auch einen Ritt gebucht. Wolfgang und ich füttern die Elefanten mit Zuckerrohr. Vor dem Ritt noch was SüßesDann steigen wir auf. Unserer ist der größte mit schönen Stoßzähnen. Es ist echt super. Total gemütlich reiten wir eine Stunde. Zum Schluss geht's durch den See. Den Elefanten geht das Wasser bis zum Bauch. Es ist herrlich. Unser Elefant hat solche Blähungen, dass das Wasser wie in einem Whirlpool blubbert und es stinkt mörderisch. Wir haben viel Spaß.

Danach zahlen wir im Lokal und da wollen sie uns glatt die Bootsfahrt von gestern verrechnen, die lt. Programm aber in der Tour inkludiert ist. Nach einigen Diskussionen müssen wir aber dann doch nichts bezahlen. Der Guide lässt sich eine separate Rechnung für seinen Boss geben – das ist aber nicht unser Bier. Wir fahren dann noch auf einen Hügel zu der Villa von Kaiser Bao Dais, die jetzt ein Hotel ist. Man hat einen schönen Ausblick von dort auf Lak-Town und den See. Auf dem Rückweg nach BMT legen wir noch einen Fotostop bei einer kath. Kirche ein.

In BMT holen wir noch die beiden Amis ab und verlassen um 11:00 BMT. Wir essen im gleichen Lokal Mittag wie am ersten Tag. Der Fahrer fährt wieder so einen Schaß, dass wir ewig nicht nach Nha Trang kommen werden... Kurz vor Ninh Hoa legen wir noch eine Kaffeepause ein. Der Guide meint, wir brauchen NOCH 1,5 Stunden und das für 40 km auf einer guten Straße...

Um 17:30 Uhr kommen wir endlich in Nha Trang an. Wir steigen beim Highland-Tours Office aus. Die Amis werden zum Hotel gebracht. Wir dürfen uns im Office im ersten Stock duschen und das Internet benutzen. Leider haben wir vom Hotel in Mui Ne keine Antwort erhalten. Das Office ruft dann für uns dort an. Wir können kommen, sie haben noch genug freie Zimmer.

Wir gehen noch einmal ins „Guava“ auf ein Bier und Wolfgang isst auf der Straße noch was (Com Tam = Reis, gegrilltes Fleisch, Gemüse). Wir kaufen noch Wasser und gehen um 19:15 Uhr zum Office zurück, wo uns der Open-Tour-Bus abholt. Wir unterhalten uns mit dem jungen Manager des Offices, der ist ja ganz wichtig... Um 20:15 Uhr kommt der Bus. Wir klappern noch einige Stationen in der Stadt ab, aber der Bus wird nur halb voll. So breiten wir uns alle ein wenig aus. Um kurz vor 21:00 Uhr fahren wir endgültig vom Sinh Café ab. Wir bekommen im Bus sogar ein kleines Mineral, Nusserl und ein Erfrischungstuch. Wir schlafen dann beide ein Weile, aber es rüttelt total arg. Um 1:30 Uhr kommen wir beim Sinh Resort an. Unser Hotel Hoang Kim Resort ist nur ein paar Meter weg. Wir schauen uns zwei Zimmer (USD 30,00) an und fallen dann nur noch ins Bett (kurz nach 2:00 Uhr).

Herzlich willkommen!

Wir sind Judith und Wolfgang

judithwolfgang

Beide mit dem Reisevirus infiziert, passionierte Defender-Fahrer und Overlander.

Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Begleite uns ein Stück des Weges!

Newsletter

Wir halten dich mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Facebook

Instagram